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«Erst das Wort, dann die Arznei, dann das Messer.» (Hippokrates)

Wer kennt sie nicht, die Sprüche weiser Menschen? Ob von Konfuzius, Tagore oder Sokrates, sie begegnen uns häufig – mal in Kalendern, in den sozialen Medien, auf Glückwunschkarten oder Motivations-webseiten. Auch in Consulting-Büchern.


Manchmal empfiehlt es sich im Coaching tatsächlich, Literatur hinzuzuziehen. Das ist nichts Neues. Schon in der Antike galt die «Bibliotherapie» als wundersames Heilmittel. Und auch heute bedienen sich Therapeutinnen und Therapeuten des Lesens und Vorlesens von Texten, um ihre Klientinnen und Klienten in einer bestimmten Lebenssituation zu unterstützen, sei es zur Bewältigung einer Krise oder zur Persönlichkeitsentwicklung. Bilder und Texte ermöglichen in vielen Fällen neue Perspektiven auf Probleme oder einen positiveren Blick auf Herausforderungen. 


Auch Aphorismen gehören zu diesem Angebot. Nicht alle Sprüche sind Aphorismen, aber jeder Aphorismus ist ein Spruch. Aphorismen sind prägnante Gedanken mit einer überraschenden Pointe. Ihre Wirkung beruht auf einem Überraschungseffekt. Ein Beispiel ist der Satz «Der Körper ist eine Erfindung der Seele» des kolumbianischen Philosophen Nicolás Gómez Dávila. Ein anderes «Was mich nicht umbringt, macht mich stärker» von Friedrich Nietzsche, der ebenfalls ein bedeutender Aphoristiker war.  


Über diese im Miniaturformat konzentrierten Lebensweisheiten – denn das sind sie in den allermeisten Fällen – habe ich vor kurzem im Rahmen zweier Neuerscheinungen einen Beitrag geschrieben. Wer sich dafür interessiert, dem sei der folgende Link empfohlen: 


Ich wünsche Ihnen bei der Lektüre viele «Aha-Effekte» und grüsse Sie herzlich!

 
 
 

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